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Alle Jahre wi(e)der gibts diese hoch aufschlussreichen, erfüllenden, das vergangene Jahr krönende Aufstellungen des „Besten“, „Stärksten“, „Hässlichsten“, „Traurigsten“, usw.. Dass diese Auflistungen totaler Humbug sind werden viele da draussen bereits durchschaut haben, aber natürlich darf man, wie immer, nicht alles in einen Topf werfen. Der österreichische Radiosender FM4 bringt zum Ende des Jahres; genauer gesagt: zu Silvester, jedes Jahr ein (oder wie heuer auch zwei) Mixtape-Gemetzel der FM4-Resident Dj´s.

2011 on 45 (Copyright FM4)
2011 on 45 (© FM4)

Die ersten 15 Mixtapes gibts „On Demand“ auf der Fm4 Homepage und bei den Kommentaren gibts weiterführende Links um Mitschnitte(n) zu ergattern.

Mit von der Partie sind folgende Dj´s:

Joyce Muniz

Makossa

M-fx

Struboskop

DJ Beware

Kristian Davidek

Ill.Skillz

Functionist

Feelipa

Sebastian Schlachter

Ravissa

Fabian Föhn & Christopher Jerome

Tiefklang

DJ Phekt

Ken Hayakawa

Soweit ich mich erinnern kann wars bei den „on 45″ Mixes immer so dass jeder Dj/Mix einen eigenen Teil der EDM abdeckt was aber nichtmal theoretisch möglich ist weil immer Überschneidungen stattfinden vor allem bei so viel vagen und minimalistischen „Genre“-Bezeichnungen wie zur Zeit. Aber trotzdem sind die Mixe immer einmalig und alles, was Freude macht, ist dabei (House, Techno, DnB, Dubstep, Disco, Breaks, Reggae, Hip-Hop, bla. bla. bla….)

Reinhörn lohnt sich, saugen wird empfohlen.

Soviel zum letzten Jahr, soweit im aktuellen Jahr.

Zur Fm4 Homepage, den Streams, den Tracklists, mehr Infos und den, zur Abwechslung, nützlichen Kommentaren, gehts hier.

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p.s.

Phekt war so nett,

hat seinen Mix auf die Soundcloud gesteckt:

Jingle bells,

spirit sells,

my money is away.

I will get some bullshit too,

´n dispose it anyway…

Jedes Jahr wieder, kommt eine Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit, der Wärme und Geborgenheit, eine Zeit in der niemand alleine ist und auch keiner alleine sein will. In dieser Zeit werden unsere Häuser und Strassen, die Einkaufszentren und Geschäfte, ja beinahe jeder Hundehaufen verziert und bekommt eine Weihnachtsdekoration übergeworfen, welche möglichst auffällig in grellen, im Auge schmerzenden, Farben leuchtet, blinkt und glitzert. Nachdem der Nachbar heuer einiges an Deko-Materialien dazugekauft hat, so wie jedes Jahr, bleibt auch mir nichts anderes übrig als den Kram vom Vorjahr durch eine doppelt so schrille Anlage zu wechseln, was nicht nur die Weihnachts-Deko-Verkäufer freut sondern auch meinen Stromanbieter. Zumindest zum missfallen der ganzen Nachbarschaft.

Um in dieser Zeit wirklich in mich zu gehen und Ruhe zu finden nehme ich immer ein ca. 3 Wochen andauerndes Bad – in hochprozentigem Alkohol. Da verfliegt die nervende, gar nicht so ruhige, mit Stress, Suizid und Magengeschwüren in Verbindung stehende, Vor-Weihnachtszeit wie im Schlaf und man ist am 24. Dezember allen schon mal einen Schritt vorraus. Und da der 24. Dezember ein Tag voller Ereignisse ist die man (spätestens nach dem 15  Geburtstag, [circa]) nicht mehr vergessen will/kann hab ich mal so eine typische „Ovarkill´sche Weihnacht“ in Worten auf, naja.., Papier festgehalten.

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Argh, würg, krächz, heul!

Nachdem ich meinen Körper, den ganzen Advent lang, in Schnaps eingelegt habe bin auch ich vorbereitet für den „Heiligen Abend“. Nur noch den Rest vom hochprozentigen Gesöff aus den Gehörgängen geklopft und ich bin endgültig bayreuth.

La buveuse ("The Hangover") von Toulouse-Lautrec

Ein besoffenes Lächeln aufgesetzt (mit Links), die Blockflöte in der Hand, wie immer gefüllt mit N2O, steh ich nun zusammen mit dem ganzen Rudel, rund um den, extra für diesen Anlass gefällten, Tannenbaum und warte auf meinen bewusstseins-betäubenden Einsatz. Natürlich hab ich vorher noch meine letzten Valium-Vorräte in die Bowle geworfen und ordentlich umgerührt, dass merkt man dem einen oder anderen bereits an.

Meine Großmutter, die schon bevor sie mein Vater abholt, 1 Flasche Sekt und 1,5 Flaschen Wein verputzt, hängt schon mehr oder weniger bewusstlos über dem Adventkranz und meine lesbischen Tanten haben beim Armdrücken am umgekippten Fernseher die Bildröhre (Ja sowas gibts hin und wieder noch) zertrümmert und die Splitter sind im ganzen Raum verteilt. Das wurde meinem Großvater zum Verhängnis, denn als er, wie alle 15 Minuten, zum „Hitler-Gruß“ aufspringt rammt er sich einen Splitter durch die rechte Sohle etwa 7 cm in den Fuss. Somit hat sich einer schon mal selbstständig ruhig gestellt.

Man kann zusehen wie sich die „Verwandten“ Schluck für Schluck in Baby-Velociraptoren verwandeln. Wer in der Schule aufgepasst hat (oder !Hangover gesehen hat,Minus, setzen!), der weiss dass Diazepam gemischt mit Alkohol stark sedierend wirkt (Geheimtip für Weihnachten und Co.), der wär bestimmt gern dabei wenn meine Oma mich bittet (ich kann es an ihren eigenartigen Armbewegungen und dem tiefen Stöhnen erahnen) mein Weihnachtslied zu trällern.

Die ersten 2 Töne  meiner, mit Lachgas präperierten, Blockflöte sind das Letzte an das ich mich erinnern kann, denn nach dem 2. Ton bin ich vornüber geradeaus in den, wie jedes Jahr, mit hässlichem Lametta überhangenem und mit brennenden kleinen Kerzen und angezündeten „Sternspritzer“ bestücktem, Weihnachtsbaum gekippt. Seit diesem, nennen wir es mal, „Vorfall“, spielen diese 2 Töne in meinem Körper „Versteckfangen“ und da ich sie weder lokalisieren noch fangen kann hab ich mich damit abgefunden jedes mal zu kotzen wenn ich einen dieser beiden Töne höre.

Der Weihnachtsabend war gerettet denn als ich wieder zu Sinnen kam brannte auch schon das halbe Wohnzimmer (und mein linkes Auge in dem noch ein Rum-Fläschchen klebte). Ich wurde zum Glück von meinem trinkfesten Onkel, übrigens ein alter Weihnachtsabend-II-Veteran, aus dem Christbaum gezogen und liebevoll in den kalten Schnee (Oh toll, weiße Weihnachten) gestoßen.

Leider haben meine Tanten meine versteckte Kamera gefunden und somit kann ich euch kein Weihnachtsabend-Highlight-Special zeigen, aber das Video meiner Tanten würd bestimmt einigen „Weirdos“ gefallen. Also für mich war es wieder ein gelungener Heiliger Abend, und jetzt habe ich wieder 360 Tage Zeit (also ich glaub den Majas und ihren Anhängern kein Wort) um mir etwas eindrucksvolles einfallen zu lassen.

Und nachdem Weihnachten für dieses Jahr so gut wie erledigt ist bleibt nur noch eine Woche voller sinnlosem Geballere zu bewältigen aber dazu werde ich am besten Joint Venture zitieren:

Wenn ich abends den Fehler begehe, einen zuviel zu heben,
und am Morgen zu früh in den Spiegel reinsehe, dann mag ich nicht mehr leben.
Dann fühl ich mich widerlich, die Augen blutig unterlaufen,
und ich denk mir, wer morgens so schaut wie ich, der muß am Abend saufen.

Also auf eine weitere Alkoholvergiftung, einen blöden Grund wieder saufen zu müssen, auf dass man diese schrecklichen, traumatisierenden Ereignisse verdrängt um später, wenn man genug dieser stresserfüllten Veranstaltungen mitgemacht hat, sein Erinnerungsvermögen endgültig vom 4. Stock stößt um nie wieder damit konfrontiert zu werden.

Möge unsere Leber diese Zeit noch viele Jahre durchstehen….

Und ein weiteres Radio Soulwax Mixtape.

PunkRock anyone??

(VIA)

Ps.:

Nazi-Punks, fuck off….

Und es ist wiedermal so weit. Die Ghetto-Funk Crew schießt einen weiteren Remix-Sampler ins All, und nach einer Anmeldung steht auch euch nichts mehr im Weg der Reise beizuwohnen. Also ab auf die Ghetto-Funk Homepage und nach einer kurzen Ladezeit kanns los gehen.

Und die Vorsichtigen unter euch können hier vorhören:

Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat der sollte sich auch um den ersten Teil des Icons-Sampler kümmern.

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Ed.:

Jetzt gibts auch Videos zu einigen Songs:

 

 

 

So nach dem „Hater“-Stuff wieder mal „Happy“-Stuff.

Happy-Step!?

budstep.blogspot.com

Danny Machete aka Z-Man aka Daniel Zimmermann aus Heidelberg, Deutschland hat sich mit Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer, angelegt. Nicht so eine „2 (4) Fäuste“-Angelegenheit, aber „Punches“ und „Kicks“ sind auch mit von der Partie.

One Punch Buddy

Budstep EP – 4 Tracks (Wav) – Soundtrack von Bud´s Filmen – dubsteppisch Verschnörkelt.

Banana Joe Budstep Remix

Coro del BudStep

 

Hier downloaden,

hier „folgen“.

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