“Crack” (nicht die Droge), “Smash-Baaam”, “Zurp” t(r)ötete es (in) sein(en) Ohr(en),
Es war lange Zeit dunkel um unseren Protagonisten. Obwohl er, so schien es für Aussenstehende, die den Herren regungslos, mit dem Gesicht gen Erdmittelpunkt, auf dem Boden liegen sahen, auf den ersten Blick auch nichts anderes zu tun haben konnte, spielte sich eine ganze Menge mehr ab, als das eben Angeführte. Nagut; die ersten 10 Minuten dürften ziemlich genau wie oben berichtet vorgefallen sein, vielleicht nur um einige uninteressante Details erweitert, die aufgrund ihrer unendlichen Unfassbarkeit einen jeden selbst dazu verdammen, sie sich auszumalen. Aber nur vielleicht.
(ANM.D.RED.: Eben diese Einzelheiten über das Erlebte eines jeden Einzelnen, werden beispielsweise bei einer Verfilmung durch den Regisseur ersetzt, womit die Hirnwindungen des Betrachters im Puplikum entlastet werden, was zu einer forderungslosen Berieselung des Lesers führt. Nicht so in dieser Geschichte und darum wird das eine oder andere Detail vom Leser gefordert werden. Wird einer Forderung nicht nachgekommen, kommt keiner mehr. Das war auch der Grund, warum im Jahre 70 n.J.M. (Jackson Mickey) der aldebaranische Buchklub aufgelöst wurde. “Das will doch keiner”, sagte keiner damals.)
Mit Beginn der 11. Minute änderte sich das Szenario vollkommen und der Verlauf der Bewusstlosigkeit wurde drastisch umgeleitet, so dass von Bewusstlosigkeit nicht mehr zu reden war, sondern begriffsmäßig Bewusstseinserweiternd (große Dinge werden groß geschrieben) zutreffender wäre. Denn aus der ruhigen und schläfrigen Dunkelheit wurde ein fast schon grelles, helles Etwas, als ob man sich auf einmal in einem leeren Blatt Papier befinden würde und der Zeichner nichts anderes als das Ich gezeichnet hat. So befand sich unser, vor kurzem noch selbsternannter Geschäftsmann, in seinem, meinem oder eurem Gehirn und weiss schon wieder nicht so recht mit der Situation umzugehen. Er schaute nach links und nach rechts, aber weder hier, noch dort war etwas. Es war NICHTS. Gar NICHTS. So wenig, wie sich in diesem Augenblick hier befand, ist sich schwer auszudenken, geschweige denn zu beschreiben.
Er ging einen Schritt vorwärts, aber dann blieb er wieder stehen, denn dieser Schritt schien gar nicht durchführbar zu sein. Denn Erstens kam er weder vor, noch rückwärts und zweitens würde es sowieso da Vorne genau so sein wie hier, also tat er, was er in Zukunft ohnehin vorhatte: NICHTS! Nichts zu machen klingt in der Theorie nach praktischem Nullaufwand, in der Praxis stellte es sich jedoch als höchst prekär, ja, definitiv schwieriger heraus, als er es sich vor einiger Zeit noch vorgestellt hatte. Und genau das beschäftigte ihn. Es beschäftigte ihn sogar so sehr, dass er angestrengt - auf Hochtouren - darüber nachzudenken begann. Wenn “Nichts-tun” so anstrengend ist, wie mag es dann als Chef sein, NICHTS für fünf oder vielleicht sogar noch mehr Leute zu tu?. Da fiel ihm die Erkenntins eines Denkers ein, dessen Namen er weder wusste, noch erkennen würde, las, sah oder hörte er ihn; aber die Aussage war ihm vertraut: “Cogito ergo sum”, zu Teutonisch so viel, wie “Ich denke, also bin ich”, was wiederum bedeuten würde, täte er NICHTS, dachte also auch NICHTS, wäre er NICHT. Und nicht zu sein war ganz und gar nicht die Vorstellung seines zukünftigen Seitens. Ab dem Zeitpunkt dieses Geistesblitzes schien es, als wäre er nicht mehr alleine. Diese Vermutung hatte er aufgrund einer aus dem NICHTS erklingenden Stimme. Eine Stimme, die sowohl einer Frau, als auch einem Mann gehören konnte, aber in Anbetracht des Inhalts der Worte der Stimme war es total überflüssig zu wissen, wer genau sich hier eingeklinkt hat.
“Du hast in sehr kurzer Zeit einen sehr langen Weg zurrückgelegt wie es nur wenige vor dir (jedoch unter Berücksichtigung der Anzahl der denkenden Lebewesen, die je auf der Erde ihr Dasein gefristet haben, waren es gar nicht so wenige, wie es sich auf den ersten Ton hin anhört) geschafft haben. Aus diesem Grund wende ich mich an DICH, wie ich es auch bei den ANDEREN vor dir getan habe. Wisse dies: jeder Denker, Tüftler, Forscher und Abenteurer sei beauftragt, eine Mission voranzutreiben, ist es möglich, gar zu vollenden. Manche kümmern sich um einen Fachbereich, versuchen in einem Leben über eben diesen Bereich möglichst viel zu erfahren, um die gewonnen Informationen mit jemanden zu teilen, mit so vielen Köpfen, wie möglich darüber fachzusimpeln. Andere hingegen wenden selbe Vorgehensweise breit gefächert über mehrere Bereiche an, aber im Großen und Ganzen so durchgeführt, wie die, die sich etwas ganz Speziellem verschrieben haben. Und genau deswegen wende ich mich an dich, weil ich gemerkt habe, wie talentiert und motiviert du eigentlich bist. Also geh und mache etwas mit deiner Zeit und merke dir meine Worte.”
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Du sagst es: Nicht ganz sicher!
Damit kommt man schon um einiges weiter. Bestimmt waren sich schon viele große Köpfe hunderprozent sicher, kurz bevor sie unter Räder verschwunden sind, oder sowas. “Nicht ganz sicher” hingegen, lässt einen immer irgendwie weiterkommen
Die Reihenfolge der täte-,dachte-,wäre NICHTs kann man sich auch individuell zusammensetzen. Hmmm frag mich grad wie ich das so sehe, bin mir noch nicht ganz sicher!!!