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Archive for the ‘Technologie’ Category

Am 20. August 1977 startete die 2. von 2. Sonden, die Voyager 2, als Erste auf ihre Reise quer durch das Universum. 14 Tage später folgte dann die 1. von den zwei Sonden, nämlich: die Voyager 1. Beide Raumsonden gleiten auf unterschiedlichen Flugbahnen quer durchs All und befinden sich zur Zeit ca. 17,3 milliarden Kilometer (Voyager 1) bzw 14 milliarden Kilometer (Voyager 2) vorm Zentrum unseres Sonnensystems, also der Sonne. Damit ist die Voyager 1 das am weitesten entfernte, vom Menschen gebaute, Objekt das existiert. Die Sonden sollten, unter anderem, die Planeten Saturn und Jupiter untersuchen, dies wurde später auf Uranus und Neptun ausgeweitet. Beide Sonden sind noch immer auf dem Weg, intakt und senden regelmässig Daten zur Erde.

Nun zum eigentlichen Punkt:
An Bord beider Kapseln befindet sich je eine Kopie der „Voyager Golden Record“ einer vergoldeten Kupferplatte auf der Daten und Informationen, also Bilder und Audiomaterial, gespeichert sind. Die geschätzte Lebensdauer diser Platten beträgt ca. 500 millionen Jahre und soll, sofern nicht eine der Platten bereits zu Lebzeiten der Menschheit entdeckt wird (vorher gewinne ich noch schnell in der Lotterie), zumindest ein Zeugnis der ehemaligen Existenz der Menscheit liefern. Die Chance ist natürlich sehr gering aber die Chance ist. Ausserdem wurde eine Anweisung zur Auffindung der Erde im Universum beigelegt damit uns die netten Herren/Damen/Wasauchimmer Ausserirdischen auch bestimmt nicht verfehlen wenn sie sich auf den Weg zu uns machen.

Voyager golden record

This is a present from a small, distant world, a token of our sounds, our science, our images, our music, our thoughts and our feelings. We are attempting to survive our time so we may live into yours.
Ein Schreiben vom damaligen Präsidenten der USA, Jimmy Carter.

Auf der Hülle der Platte befindet sich eine Beschreibung wie man die Platte abspielen und decodieren kann.
Eine Auflistung der 116 Bilder kann man auf DIESER Seite nachlesen bzw. zum Teil auch betrachten.
Zum Audiomaterial:
Dabei handelt es sich um eine Vielfalt an natürlichen Klängen und Geräuschen wie Wellen, Wind und Donner sowie Laute von Tieren wie das Zwitschern von Vögeln und, dem Sound der Lieblingstapes vom „Dude“ nämlich, Walgesängen. Dazu gibt es noch Grüße, gesprochen in 55 verschiedenen Sprachen, diverse traditionelle bzw. ethnische Stücke und eine auswahl klassischer und popularer Musik (Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Chuck Berry).

Und als ich die Kinderstimme im o.a. Video sagen hörte „Greetings from the children of planet earth“ ist mir gleich mal ein Song vom Meat Beat Manifesto eingefallen:

Und was wär ein so großes Vorhaben ohne die heiss-geliebten Kritiker. Die /b/-tards würden sagen: „Haters gonna Hate!“. Aber es gab natürlich bald Einwände denn es wurden nur positive Informationen mitgesandt, keiner Sprach von Krieg, Krankheiten, Habgier, Hass und den ganzen Dingen die das Leben auf diesem Planeten so schwer und kompliziert machen. Villeicht ist man davon ausgegangen dass die Wesen, die diese Informationen aufsammeln, auswerten und der Aufforderung uns zu besuchen, folge leisten, unter den gleichen Problemen leiden und uns ausbeuten, versklaven und, wenn sie die Ressourcen des blauen Planeten ausgebeutet haben, ebendiesen dem Erboden gleich machen. Oder man hat eben genau daran nicht gedacht.

Auf jeden Fall eine ganz interessante Geschichte, klingt ein bisschen nach einem Sci-Fi Roman von Arthur C. Clarke der, wie soll es anders sein, ein externer Berater des Forscherteams des wissenschaftlichen „Voyager Golden Record Teams“ war.

Somit hoffe ich dass die Platten von Overlords a la „Die letze Generation“ gefunden werden und uns in das „goldene Zeitalter“ begleiten.

Optimakill Panik

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1980: C64 -> 8-Bit-Mikroprozessoren mit ~1 MHZ, Arbeitsspeicher 64 KB

2010: Mein PC: Quad Core 2x (2x 2,83 GHZ) = 11,32 GHZ, 4x 2 GB RAM = 8 GB RAM

Zwischenrechnung:

C64 mit 1 MHZ bis zu meinem PC 11,32 GHZ = 11.320fache Leistung in 30 Jahren; jährlicher Durchschnitt (linear, nicht progressiv): 377,33

C64 mit 0,064 MB RAM bis zu meinem PC 8192 MB RAM = 128.000fache Leistung in 30 Jahre, jährlicher Durchschnitt (linear, nicht progressiv): 4266,66

Nach Gordon Moores Gesetz verdoppelt sich die Prozessorleistung alle 18 Monate. Demnach hätte ein „konventioneller Elektronik-Computer“ mit dem Standard meines aktuellen PCs in 8 Jahren eine Prozessorleistung von 1448,96 GHZ, was dann 1,4 THZ wären…

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Irgendwo zwischen 2010 und 2015: Surface Computing (Microsoft Surface)

2015: Photonencomputer erreichen den Markt. Datenberechnung und Datenübertragung auf optischem Weg = Lichtgeschwindigkeit. Erste Einführungen von Quantenkryptografierten Serverleitungen.

2020: Quantencomputer verdrängen Photonencomputer. Bereits in einer Dekade werden wir ein Bit/Atom haben. Man bedenke, dass Bits bereits auf wenigen Nanometern gespeichert werden können.

2029: AI wird intelligent. Zeitalter der Technischen Singularität.

2030: Kommerzialisierung des Teleportierens. Wie in anderen Artikeln bereits erwähnt, ist es bereits möglich, Molekule, gar Atome bis Atomgruppen zu teleportieren/beamen á la Scotty. Sprich, wir werden  bereits in diesem Jahr mit Lichtgeschwindigkeit rechnen und Daten ohne Zeitverzug übermitteln.

2031: Das erste, Quantengehirn produziert DNS-Computer, durch die es möglich wird, mehr als 1 BIT/Atom zu speichern.

2048: Symbiose von Mensch und Quantengehirn zum ersten vollständig global ubiquitären Quantenrechner unserer Geschichte. Der Mensch erlangt hierdurch die Fähigkeit zur Telepathie ohne Technologie, da sich diese biologisch in ihn integriert hat. Evolution ist fortan eine bewusste Entscheidung auf Basis Quantumhumaner Überlegungen (=Berechnungen).

2100: Der Mensch spielt C64_2100.

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Ray Kurzweil, Masterbrain und Pioneer in den Bereichen der optischen Texterkennung, des Flachbrettscannings, der Spracherkennung und Sprachsynthese prophezeit es: Technische Singularität! Und das schon im Jahre 2029, in dem die erste AI den Turing-Test bestehen wird. Blogschreiber Ovarkill hat bereits zu diesem Thema gepostet und meine grauen Zellen wieder mal was zugemutet, was zur folgenden These von mir führt:

Künstliche Intelligenz ist produzierte, also nicht selbstständig entwickelte Intelligenz. Demnach besteht nur in der Entstehung ein Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz. In der BCI-Forschung (Brain-Computer-Interface) hat man zahlreiche Meilensteine erreicht in den letzen Jahren. Bekanntestes Beispiel hierfür wäre der Roboter, dem ein Rattenhirn implantiert wurde. Es gilt also nur, künstlich ein biologisches Computerbrain zu erschaffen, das sich durch technische Liaison selbständig weiterentwickelt und lernt. Naja, wir haben also bereits Intelligenz, die wir nur mehr modifizieren müssen. In welcher technischen Umgebung das stattfindet, ist hier mal Nebensache. Auch Biologie wird künstlich hergestellt. Nervenstreckbänke, Genmanipulation, et cetera. Was natürlich ist, gehorcht dem Prinzip der Evolution. Was künstlich ist, gehorcht dem Prinzip der Revolution. Evolution führt sich durch Erfahrungen gemäß der Umgebung des sich entwickelnden Organismus‘ fort. Revolution wird bewusst praktiziert. Dies also ist eine beschleunigte, „intelligente“ Variante der Evolution. Maschinen sind prinzipiell unsterblich. Der Mensch ist eine biologische Maschine, die ebenso der Physik, Chemie, Quantenphysik, et alii, gehorcht. Hypothetisch betrachtet kann der Mensch also Unsterblichkeit erlangen, was wiederum dazu führt, dass der Mensch sich nicht mehr reproduzieren muss. Er muss nur mehr funktionieren. So wird ausgeschaltet, dass der Mensch als Kind immer wieder etwas neu erlernen muss, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

mankind as artificial collective

Als Gesamtorganismus hat es der Mensch zu einer beträchtlichen Organisation formiert, die mir nichts, dir nichts, eine ganze Umwelt zerstören könnte. Das Pendant dazu liegt gerade im Trend: Green-Tech, Förderung der Biodiversität uÄ. Was die Menschheit in diesem Jahr schafft, hätte die Menschheit in der ganzen letzten Dekade nicht geschafft. Bessere Hardware, bessere Technologie, mehr arbeitsame Menschen erhöhen stetig steigend die Produktivität und Effizienz der Menschheit. Es mag zwar keine exponentiale Kurve sein, die der Mensch entwicklungstechnisch beschreitet, doch mehr, als linear steigend ist die Progressionskurve des Neo Neo Neo Homo Homo Sapiens auf jeden Fall. Ja, mittels Technologie und symbiotischen Verbund mit der Technologie (BCI, ubiquitäres Computing, Kollektivgehirn, usw.), wird der Mensch eines Tages wohl eine exponentiale Entwicklungskurve erreichen. Bio-Singularität also! Oder Biotech-Singularität! Das ist die nahe, realistische Zukunft der Menschheit!

Futurologische Grüße,

Deadlydude

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Raytheon Sarcos und HAL als Exoskelette dürften mittlerweile ein bekannter Begriff sein. Sarcos‘ Exoskelett wurde prinzipiell dafür entwickelt, Lasten zu tragen/heben, und, um als Sanitätshilfswerkzeug eingesetzt zu werden. Dass es hier aber nur mehr ein kleiner Schritt zum Iron Man ist, wird natürlich nicht breitgetreten in den Medien. Eine Panzerung und noch eine Waffe, eine Waffe da rauf und schon hat man den Warbot, wie man ihn aus älteren SciFis kennt. Ganz im Gegensatz, sehr zur Veranschaulichung der kulturellen Unterschiede von den USA zu den Japanern, dazu, zeigt sich HAL (Hybrid Assistive Limb) als Laufutensilie für Beeinträchtigte, Staatsbedienstete und als allgemeine Erleichterung für den Arbeitsalltag. Ebenso spricht das Design der beiden Anzüge für sich:

  • HAL: filigran, ästhetisch, innovativ

  • Sarcos: military, funktionell, maschinisiert

Auch Boston Dynamics brilliert mit seinem „Big Dog“, einen Lastentransporteur der Sonderklasse, der vor allem Raumfahrtmissionen und Erkundungen auf unwegsamen Gelände, wie beispielsweise auf dem Mars, dienlich sein wird/könnte. Dennoch besteht auch hier die Gefahr: eine Kamera & eine Waffe angebracht und schon wird aus dem Big Dog ein BFG – Big Fucking Dog-gunner.

  • Big Dog Testing

Intensiv ist auch die Forschung auf dem Feld von BCIs (brain-computer-interfaces), sowie der Nanotechnologie. New Scientists Video auf YouTube aus dem Jahre 2008 zeigt uns, wie ein Roboter mit diversen optischen Sensoren, von einem Rattenhirn, welches auf Steuerungsplatinen in einer Nährlösung eingebracht wurden, gesteuert wird. Nanorobots sind in der Medizin bereits Gang und Gebe, dennoch verspricht das auf Erwin Drechslers Prinzip basierende Nano-Assembling noch wesentliche Innovationen in dieser Branche.

  • Rat Brain Interface

Übrigens sind wir in der Zukunft angekommen, wie uns die Laserwaffentechnik lehrt:

Viel Spaß damit!

Greeeeetings, good master!

 

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Wahnsinn was es mittlerweile alles gibt.
Zum Beispiel 360° Videos; also Videos bei denen man in alle Richtungen blicken kann.
Funktionieren tut das dank besoderer (bestimmt auch sündhaft teueren) Kameras. Also da kann der Depp mit seinem „3D“Teekännchen brausen gehen. Interactive is the future. Aber in Sachen Berichterstattung ändert ein top modernes Video auch nicht viel (ausser dass der Fahrer des Wagens glaubt er könne alles machen; ich hätte ihn nicht einordnen lassen).
Aber auf jeden Fall ist das interaktive Video einen Blick wert:

Klicken und die Maus unter halten der linken Taste in alle Richtungen bewegen

So und dann gibt es noch ein sehr beeindruckendes Video.
718 Bilder pro Sekunde und man kann jeden Shit der sich bewegt Filmen und jedem wird die Spucke wegbleiben.
Einfach ansehen und staunen. (HD einschalten und einen Kübel zum sabbern hinstellen)

via Kraftfuttermischwerk und Stuggitown Zeitungs Blog

So denn schen Tag
OK

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Blicken wir auf dieses Jahr zurück, können wir stolz darauf sein, wenn wir nicht solz sind, worauf so manch einer unbegründeterweise Stolz ist. Parvoviren. Diese kleinen Fast-Lebewesen sollen der Schlüssel für die kontrollierbare Therapie maligner Gehirntumore werden.

Die DARPA war auch ganz stolz auf sein Herz aus Gold, den Über-Mach-20 HTV2 Falcon, der mit dem Ziel gebaut wurde, dass innerhalb einer Stunde jeder beliebige Ort der Erde damit attackiert werden konnte. Ich war allerdings nur stolz darauf, lachen zu können, als dieses Wunder der Technik gleich beim ersten Probeflug im Weltall verloren ging, da die Kommunikationsübertragung scheinbar nicht schnell genug war. Vielleicht hat das auch was mit dem aktuellen Wellengang der Konjunktur zu tun, denn immerhin sind ein paar Dutzend Millionen Dollar, die die Atmosphäre verlassen, schon ein kleiner Griff in die Tasche des Steuerzahlers. Aber vielleicht war das ja ein Sabotageversuch der Kommunisten (=Kommunikationsterroristen).

Island. Puffpuff, crack, smash, bang, bang – up in smoke! Ob da wohl Cheech und Chong dahinterstecken? Es wird gemunkelt, dass hoch im Norden Europas irgendwelches illegale Zeug inmitten eines Berges verbrannt wurde und deshalb kein Pilot flugtauglich war für über eine Woche. Das hat aber auch die Laune der Leute nicht gehoben. Tja, wenn man denn immer alles ernst nehmen muss…

NANO! Der neue radioaktive Stoff am Markt! Scheinbar sind alle paranoid. Es wird das erste Herstellungsverfahren von Kohlenstoffnanoröhrchen im Frühjar 2010 entwickelt, das kommerziell verwendbar scheint. Bei Kritikern steht Nanotechnologie jedoch schon seit Jahren im Diskurs, ein unerprobtes, gefährliches Ding zu sein. Tja, Empirie steht nicht umsonst an erster Stelle des wissenschaftlichen Arbeiten. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. In dieser Technologie steckt großes Potenzial, das durch Negativmacherei auch nicht eher zum Vorschein kommt. Pro-NANO!

Des weiteren wird im zweiten Quartal 2010 das erste Mal ein „lebendiger“ Nanoroboter geschaffen, der mittels mRNA, Aufgaben erfüllt, Gold transpiert und Routen abläuft. Erstmals aufgegriffen hatte Erwin Drechsler dieses Thema in den 80er Jahren, doch wurde er damals noch milde belächelt von so manchem Menschlein, darunter auch Wissenschaftler.

Alles in Allem dürfte der Grüntee dieses Jahr ein wenig brauner, dafür aber umso billiger werden! Mal sehen, was das zweite Halbjahr dieses Jahres vor dem nächstem Jahr, das das Jahr vor dem Jahr danach ist, noch bringt.

Bleibt gesund!

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